Zeichen setzen

Für den Erhalt der letzten kreativen Freiräume in Berlin!

11203 Menschen haben bereits unterzeichnet

GEMEINSAM KÄMPFEN WIR FÜR EIN BERLIN, DAS ANDERS BLEIBT!

Überall in der Stadt stirbt Kultur. Die Orte, die Berlin einst besonders gemacht haben, verschwinden: Clubs schließen, weil neue Nachbarn sie verklagen. Theater müssen gehen, weil die Mieten explodieren. Bezahlbare Freiräume für Künstler und Kreative, die sich ausprobieren und für all jene, die ihnen dabei zusehen, gehen mit dramatischer Geschwindigkeit verloren. Der Grund ist jedoch nicht einzig eine katastrophale renditegetriebene Stadtentwicklung, sondern immer stärker sind es auch staatliche Regulierungen, die es der Kultur erschweren, sich noch in der Stadt zu halten. Ein Gespenst geht um in Berlin: Es ist der neue Provinzialismus, der viel zu oft für eine Antwort auf die Probleme der wachsenden Stadt gehalten wird. Zugangskontrollen für öffentliche Parks? Späti-Prohibition am Sonntag? Totale Überwachung und Eingrenzung friedlicher Kulturveranstaltungen (Karneval der Kulturen, 1. Mai)?

Am Spreeufer an der Grenze zwischen Mitte und Friedrichshain zeichnen sich diese Konflikte der wachsenden Stadt wie unter einem Brennglas ab. Beinahe das gesamte Ufer ist in den letzten 10 Jahren zu einem Paradies für Immobilienspekulation geworden. Maximal verdichtet, teuer, grau, tot. Viele haben für den Volksentscheid „Spreeufer für alle“ gekämpft - auch wir. Damals gab es den Holzmarkt noch nicht, aber wir haben das Anliegen ernst genommen: Einst Freiraum der Subkultur, heute ein öffentlicher Ort für die Nachbarschaft, für Besucher, für die Stadt. Von denen, die ihn nutzen, und nicht nur für jene, die ihn besitzen, um damit Rendite zu generieren. Doch uns soll nun genau das zum Verhängnis werden: Weil sich hier an schönen Sommerabenden viele Leute am öffentlichen Spreeufer aufhalten, werden wir aufgefordert im Zweifelsfall Zäune zu ziehen und um 21 Uhr(!) den Ausschank einzustellen. Die Seele des Projektes und auch seine ökonomische Grundlage wären zerstört.

Die Konflikte am Holzmarkt sind jedoch nur Ausdruck einer übergeordneten Frage: Wie kann Berlin „erwachsen“ werden, ohne dass dabei die DNA der Stadt zerstört wird? Wie retten wir das, was uns ausmacht? Wie setzen wir dem Schicksal von Kommerzialisierung und Uniformität anderer Metropolen wie New York, London oder Paris eine nachhaltige, alternative Vision entgegen? Was kommt eigentlich nach „arm aber sexy"?

Sperrstunden, Verbote, Überwachung – das kann nicht die Antwort sein. Setzen wir gemeinsam ein Zeichen für den Erhalt kreativer Orte in der Stadt. Gegen den neuen Provinzialismus, der glaubt eine Antwort auf die Probleme einer wachsenden und teurer werdenden Stadt zu sein, in Wirklichkeit jedoch eine unheilvolle Allianz mit der renditengetriebenen Stadtentwicklung bei der Verdrängung von Kultur eingeht.

Berlin, das war immer der Sehnsuchtsort, der anders war. Mitbestimmt. Kreativ. Wild. Offen! Doch der Wind hat sich gedreht, die Stadt lässt ihre letzten kreativen Freiräume sterben. Was übrig bleiben wird, ist eine Großstadt wie jede Großstadt: Uniform. Provinziell. Elitär. Geschlossen!

Lasst uns das nicht zulassen und gemeinsam ein Zeichen setzen! Wir sind Berlin. Wir bestimmen mit!


WIR FORDERN:

  • Spreeufer für Alle. Damals wie heute!
  • Dialog statt Verbot! Smarte Konzepte für Probleme und Chancen der wachsenden Stadt .
  • Gegenseitige Rücksichtnahme statt Sperrstunden.
  • Schutz für Kulturorte, Kieze und Milieus gemeinsam und bezirksübergreifend angehen.
  • Verordnungen zum Lärmschutz auf den Prüfstand! Zum Erhalt der lebendigen Stadt.

DIESER AUFRUF RICHTET SICH AN: 

  1. Bezirksverordnete und Abgeordnete von Berlin
  2. Stadträt*innen und Sentor*innen von Berlin
  3. Die Bundespolitik (Lärmschutz ist Bundesrecht)

 

Jetzt dein Zeichen setzen

  • Sebastian ButzmannDeutschlandvor 2 Minuten
  • Alexander KumbeizDeutschlandvor 15 Minuten
  • Sue-Ellen MasonDeutschlandvor 22 Minuten
  • Lena Remmel Deutschlandvor 4 Stunden
  • Ronny DosenbachDeutschlandvor 6 Stunden

Ein Zeichen setzen, im Namen einer Institution, Firma oder als Person der Öffentlichkeit?

Über ein öffentliches Unterstützen unseres Aufrufs auch von nicht-Privatpersonen freuen wir uns. Dazu schreibt uns bitte eine Email mit allen nötigen Infos an zeichensetzen [at] holzmarkt.com


Wir setzen ein Zeichen:

Abe Duque Records (Queens, NY)

Acid Pauli

Also Starring Film & Medien Produktion

Alte MU, Kiel

Arena Berlin

Artevent GmbH

Audiomatique

Bachstelzen 

Bar 23

Bassliner

Berlin Worx e.V.

Bill Kaulitz

Bird Milk Collective 

Bonaparte

BookMeTender

Boysnoize Records

Bucht der Träumer* Festival

Cadus e.V. 

Caren Lay (MdB, stellv. Fraktionsvorsitzende der Linksfraktion im Bundestag)

Chaos Computer Club Berlin

Charles Landry

Christiane Paul

City Club Augsburg

Club Commission Berlin

Columbia Theater

Compagnie Felix Ruckert Berlin e.V. / schwelle7

Dessous Recordings

Detroit Berlin Connection

Die Backpfeife 

Die Wattenscheider Schule

Die-Radiologie.Berlin

DISTRICT Kunst und Kulturförderung

DREINULL Mediatainment

Elixier Gin

Else

Eyecandy Artists

Eyecandy Berlin

Falscher Hase

Finetech

Flux FM

Foolik

FormFüting

Friedrichstadt-Palast Berlin

Fux e.G.

Garbicz Festival 

Gebana Berlin

Genossenschaft für urbane Kreativität e.G.

Gradweise Architektur Atelier, Kiel

Green Music Initiative

Hafendisko

Hamburg Elektronisch

Hazel Brugger

HFN Music

Hörverlesen

Housemeister

In My Room (Trentemoller Label)

Jacob Bilabel

iHeartBerlin

Jake The Rapper

Jasna Fritzi Bauer

Jodel

Kaduka Bar

Karma Kultur e.V.

Kingdoms (Brooklyn)

Klebebande

Konglomerat e.V.

Kotelett & Zadak

Kraftwerk Berlin

Kulturkosmos

Kuriose Naturale

Lana Wachowski (Kinowerks)

Lasa Berlin

Malaga Boys 

Malzfabrik

Marc Hosemann

Marcus Meinhardt

Max Riemelt

Max van Dusen 

Mein Grundeinkommen

Mensch Meier

Mentor Verlag 

Michael Fritz (Mitbegründer Viva Con Agua)

Milliarden

Mimi Love

Mira

Mooqui Marbles

Mörchenpark e.V.

Native Instruments 

Naturstrom

Neumann.Berlin 

Norman Ohler

Nowkoelln Flowmarkt

Oewerall Festival

OMA gGmbH

Ouie Music 

Pauli Pocket

Peter Schumann

Pfeffersport e.V.

Pilocka Krach

Planungsbüro für Urbane Transformation GmbH, Kiel

Platte International

Poker Flat Recordings

Port au Prince Film & Kultur Produktion GmbH

Port au Prince Pictures GmbH

Prestige Weltweit

PUDUHEPA e.V Fraueninitiative für Solidarität

PUSH Communications

Pyonen (Nation of Gondwana)

Radialsystem V GmbH

Real Future GmbH

Reclaim Club Culture

Renate

Reset.org

Ritter Butzke

Rummels Bucht

Sage

Sanktionsfrei

Sascha Cawa 

Sasha Waltz & Guests GmbH

Scissors & Thread (Brooklyn) 

SEN Music 

Sensatonics

Silber & Salz Gallerie 

SIND 

Sisyphos

SK Patisserie 

Sophie Hunger

St. Oberholz

Sven Dohse

Tante Eden

Thema1

Tokio Hotel

Township Rebellion

Tresor Berlin

Umweltbank AG

Urban Catalyst GmbH (Prof. Melanie Humann)

Urban Coop Berlin

Volker Bartsch

Waagenbau Hamburg

Weinhandlung am Holzmarkt 

Weserkrug

Wilde Agency

Wilde Küche

World Trash Center

xkopp creative

YAAM

Zentrum für Politische Schönheit

ZERO Film Festival NYC

Zum Böhmischen Dorf 

Zur Fetten Ecke

25 Films

 


 

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