Berlin liegt am Meer

Irene Moessinger liest aus ihrem Buch

Vor über 30 Jahren stellte sie ein wildbuntes Zirkuszelt
direkt an die Mauer, jetzt hat sie ihr abenteuerliches Leben aufgeschrieben.

Berlin, das ist und war immer schon ein Sehnsuchtsort. Wer Kunst machen, sich ausprobieren will, den zieht es dorthin. Freiheitsliebe prägt die Stadt, die Lust am Experiment. Und: Herausragende Menschen, die diesen Geist in sich tragen.
In den 80er Jahren hatte die junge Abenteuerin Irene Moessinger die geniale Idee, mit einem unverhofften Erbe ein altes Zirkuszelt zu kaufen, es in die Sandwüste des Potsdamer Platzes zu stellen und daraus gemeinsam mit Freunden das Tempodrom zu machen. Junge Künstler wie Nina Hagen, Einstürzende Neubauten, Die Ärzte, Westbam, die 3 Tornados, Meret Becker probierten hier, oft zum ersten Mal, ihre Sachen aus und ließen nicht nur die Berliner durch ein schillernd-krachendes Universum fliegen. Ein einzigartiges Kunstlaboratorium hatte das Licht der Welt erblickt, in das Wim Wenders seinen Engel gewiss nicht ohne Grund hineinsegeln ließ.

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Nassehi: Für welches Problem ist Digitalisierung eine Lösung?

Die digitale Technologie hat in nur wenigen Jahren die Welt revolutioniert: unsere Beziehungen, unsere Arbeit und sogar das Ergebnis von Wahlen – alles scheint völlig anderen Regeln zu folgen. Der Soziologe Armin Nassehi geht von einer techniksoziologischen Intuition aus: Eine bestimmte Technologie kann nur erfolgreich sein, wenn sie ein grundlegendes Problem löst. Wenn es der Digitalisierung also gelingt, solches Veränderungspotential zu entfalten, muss die Frage gestellt werden: „Für welches Problem ist die Digitalisierung eine Lösung?“ Die Antwort wird unter anderem darauf hinweisen, dass die moderne Gesellschaft schon vor der Computertechnologie auf eine eigentümliche Weise „digital“ genannt werden kann.

🆓 Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich
➡️ https://www.hiig.de/events/armin-nassehi-digitale-gesellschaft/

ARMIN NASSEHI:
Für welches Problem ist die Digitalisierung eine Lösung?
28. August 2019 | Beginn: 19:00 Uhr, Einlass: 18:30 Uhr

Die Vorlesung – moderiert von Tobi Müller – wird auf Deutsch gehalten und auf Englisch simultanübersetzt.
Zusätzlich zum Livestream veröffentlichen wir nach der Veranstaltung eine Videoaufnahme.

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